Als Ernest Koliqi den berühmten Roman "Merchants of Flags" schrieb, war es 1935 und Albanien hatte eine gewisse Entwicklung erlebt. Doch genau wie heute waren die Dämonen, um jeden Preis reich zu werden, schon damals aufgetaucht. Im Zentrum des Romans stehen Hilush Vilza, ein Student, der in den Urlaub gekommen ist, und Gasper Tragaçi, ein Kaufmann. Durch diese beiden Figuren baut er die Erzählung jener Zeit auf, die sich um die idealistische Tugend von Wissen und Patriotismus drehte, um das ideale Leben, das die Bereicherung der Seele hat, um das, was als Apollonmodell bekannt ist und das hier durch Hilush Vilza gezeigt wird, und andererseits ist es die materielle Welt, das Interesse, der Zynismus und das Nichts, das die ideale Inspiration und das Leben vernichtet, das auf dem Wissen und der Bereicherung der geistigen Welt aufgebaut ist. Hilush Vilza möchte ihre Freundin nicht besuchen, aber als sie vor seinem Steg vorbeikommt, ruft er, Gaspri, sie und Hilush Vilza betritt sie.
Der Kaufmann, der in der Redekunst des Warenverkauf ausgebildet ist, beginnt jetzt und gibt dem Schüler, der Gedichte schreibt, Ratschläge. Dort erscheint er ihm auch als Prophet, wenn er ihm sagt, wie er sein Leben führen soll, und erscheint dann auch als Kritiker des schwindenden Patriotismus. "Jeder auf der Welt liebt sein Land, außer uns. Sie spüren die Situation hier nicht. Aber du musst sie vergewaltigt fühlen lassen. Früher gab es heißere Leute für solche Jobs. Damals gab es kein Albanien, und heute gibt es welche. Jetzt, wo es eine gibt, wollen sie nichts mehr über ihn wissen. Erinnerst du dich? Was mich betrifft, sehe ich im Moment keinen Fortschritt... " (E. Koliqi, "Merchants of Flags", Romane, Veröffentlichungen, Camaj-Pipa, 2004, Shkodra, S. 12).