Berlin – Am kommenden Montag wird die Hauptstadt zur Hochsicherheitszone: Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa (44) wird am 19. Januar in Berlin erwartet. Das erfuhr BILD übereinstimmend aus Regierungs- und Sicherheitskreisen.
Bereits im vergangenen November hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) den neuen Machthaber zu sich eingeladen, um mit ihm über die Zukunft der syrischen Flüchtlinge in Deutschland zu sprechen. Damals sagte Merz in Husum (Schleswig-Holstein): „Der Bürgerkrieg in Syrien ist beendet. Es gibt jetzt keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland, und deswegen können wir auch mit Rückführungen beginnen.“
Zuerst sollen Straftäter und Gefährder abgeschoben werden, doch das läuft bislang schleppend: Anfang Januar wurde der zweite Syrer seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 in seine Heimat zurückgebracht. Eine Vereinbarung, die regelmäßige Abschiebungen für Straftäter und Gefährder ermöglicht, hat das Innenministerium Ende 2025 mit Syrien besiegelt.
Aber: Viele Syrer sind inzwischen in den Arbeitsmarkt integriert und werden dringend benötigt. Auch aufgrund rechtlicher Hürden setzt Merz darum vorrangig auf freiwillige Ausreisen.







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